Blühendes Licht

wiege Dich

im Tanz

der Immen

 

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Gesegnet

Mein Herz, ich schenke Dir Frieden.

 

Sorgsam eingehüllt in lichte Worte,

entfalte Dich blühend.

Lasse Dich von liebevollem Segen berühren.

 

In jedem Augenblick,

in dem Du Dich öffnest,

fühle den Segen liebes Herz,

jetzt und immerdar.

 

©MHecht

Die universelle Sprache des Lebens

Der Lavendel

Ganz geborgen in meinen Armen, wiege ich dich in sanfte Blüten-Träume.

Der Löwenzahn

Mut und Stärke ritterlich gegeben,

lasse ich deine Wünsche zum Himmelreich schweben.

©MHecht

Seit unserem Umzug haben wir den großen Luxus eines kleinen Gartens. Als Gartenneuling bin ich hoch motiviert, auf minimaler Fläche Heilpflanzen, Kräuter und Gemüse anzubauen. Zum Glück gibt es viele kleine Gemüsepflanzen für den Balkon oder auch den Minigarten. Zu Beginn suchte ich im Internet und in Gartenbüchern nach Informationen, wie die Pflanzen am besten zu pflegen sind und welche guten Eigenschaften sie besitzen. Aus den getrockneten Pflanzenteilen der Heilkräuter bereite ich Tee zu :). Neben den körperlich wirkenden Eigenschaften der Heilpflanzen fasziniert mich auch ihre seelische Heilkraft. Es war Zeit für eine neue Abenteuerreise, diesmal in die Welt der Pflanzen. Dort wollte ich in Verbindung mit den Pflanzen treten, um ihren individuellen (heilenden) Charakter auf seelischer Ebene zu ergründen. Zuerst kam mir der Gedanke total verrückt vor, mit „der Seele“ einer Pflanze zu kommunizieren. Bisher kenne ich nur Menschen, die zu ihren (Zimmer)Pflanzen sprechen und das finde ich auch etwas irritierend ;). Immerhin wird man seit der Neuzeit nicht mehr als Hexe verbrannt, wenn man sich intensiv mit Pflanzen und Kräutern beschäftigt ;). Das wunderschön gestaltete und mit reichlich Übungen versehende Buch von Svenja Zuther (s. Quelle) half mir als Reiseführer dabei, mich auf dieses Abenteuer einzulassen.

Als ersten „Gesprächspartner“ suchte ich mir das Gänseblümchen aus. In meinen Garten blüht es wunderschön, bis der Rasenmäher alle paar Wochen die Blümchen köpft. Meine erste Frage war, wie ich eine positive und engere Verbindung zur Natur herstellen konnte, ohne Vegetarier zu sein und auf Rasen mähen verzichten zu müssen. An einem sonnigen Tag setze ich mich in den Garten, vor ein blühendes Gänseblümchen und betrachtete es. Jedes Gänseblümchen stelle ich mir als Ausprägung einer Gänseblümchen-Seele vor (oder im indischen Deva, Gottheit). In meiner Vorstellung haben alle Gänseblümchen eine gemeinsame Ebene, auf der sie verbunden sind. In menschlichen Maßstäben wäre dies das Erklärungsmodell von C.G. Jung zum kollektiven Unbewussten, auf deren Ebene alle Menschen verbunden sind. Ich schloss die Augen und baute in meinem Inneren einen Computerbildschirm auf. Dann startete ich einen innerlichen Skype-Videochat zum Blümchen und wartete, dass eine Verbindung zustande kam. Vielleicht hatte das Gänseblümchen ja gerade Lust und Zeit zum Chatten ;). Mit interessierter Offenheit wartete ich, ob auf dem Bildschirm etwas erschien. Der Bildschirm blieb jedoch dunkel und nichts passierte. Ich beschloss erst einmal etwas zurückzugeben, bevor ich etwas erwartete und sprengte ausgiebig den trockenen Rasen.

Am nächsten Tag setze ich mich wieder zum Gänseblümchen und nach einiger Zeit baute sich tatsächlich eine Verbindung auf. Zuerst funktionierte nur das Bild, doch mit etwas Übung kam auch der Ton dazu. Die Kommunikation funktioniert vor dem inneren Auge. Mit etwas Übung spürte ich,  ob allein mein Tagesbewusstsein meine Fragen beantwortet. Die erste tiefgreifende Erkenntnis war, dass die (Mutter)Natur in liebevoller fürsorglicher Haltung mit den Menschen verbunden ist. Der Mensch schafft sich sein Heil und Unheil selbst, unabhängig davon wie sehr sein Handeln überblickt. Auch wenn der Überblick über die komplexen Zusammenhänge fehlt, ist es mir als Mensch möglich, auf der Basis des respektvollen Miteinanders zu handeln. Fleisch essen und Rasen mähen schließen sich nicht mit einer engen Verbundenheit zur Natur aus. Ich kann nach besten Gewissen hilfsbereit geben und dankbar annehmen, was mir gegeben wird. Die Zwiesprache in der Natur hilft mir dabei, meine Perspektive zu erweitern. An Tagen, in denen mein Geist nicht leer ist, kann er nicht mit neuen Einsichten gefüllt werden. Wo die Antworten genau herkommen, ist für mich nicht relevant. Wichtig ist, ob sie mir weiter helfen, heilend wirken und mir neue Perspektiven eröffnen. In diesem Sinne „back to the roots“ :).

Das Gänseblümchen

Körperliche Anwendung: Magen-Darm Infekte, gegen  Erkältungskrankheiten, gegen Hautkrankheiten -> entzündungshemmend, krampfstillend, blutreinigend

Seelische Anwendung: Hand in Hand überwinden wir, mit spielerischer Freude deine Trauer und Schmerzen. Mit fröhlicher Energie zu tiefer Harmonie.

Wo die Seele in wahrer Liebe verbunden ist, gibt es keine Traurigkeit mehr. Traurigkeit herrscht da, wo die Seele von der Liebe abgeschnitten ist. Das Gänseblümchen verbindet uns wieder mit der Lebensenergie, der glücklichen Leichtigkeit des Seins.

Übung: Deine Farbe: Suche Dir in entspannter Atmosphäre eine Farbe Deiner Wahl aus. Schließe Deine Augen.Visualisiere diese Farbe vor Deinen inneren Augen und spüre, welche Wirkung sie auf Dich hat. Visualisiere, wie die Farbe Dich ganz umgibt und durchdringt. Wie verändern sich Deine Gedanken und Gefühle? Wie fühlen sich Deine verschiedenen Körperregionen an? Lass Dich nicht von Deinen Gedanken ablenken und komme mit deiner Konzentration immer wieder auf diese Farbe zurück. Atme noch einmal tief durch und fahre dann mit Deinem Alltag fort. Viel Spaß :).


Quelle: Schamanische Rituale. Naturheilkräfte aktivieren. Autor: Svenja Zuther. Verlag: blv