Im November

Wenn die Gedanken in Sackgassen enden und das Novembergrau überhand nimmt: Schenke ich mir einen Moment Licht. Die Einstellung zu den Gegebenheiten vermag alles zu verändern: im Inneren, wie im Äußeren.

Einen friedvollen Moment sitzen und atmen.

Frei sein, im Hier und Jetzt, unter den gegeben Umständen, aus mir selbst heraus.

Der Weg des Atems führt meinen inneren Blick zum Herzzentrum. Eine Hand sanft auf mein Herz gelegt, verbinden sich langsam Atem, Aufmerksamkeit und wohlige Wärme.

Je mehr meine innere Aufmerksamkeit im Herzen ankommt, desto langsamer und leiser werden meine Gedanken. Sanft löse ich die Angst des kleinen Ichs, dass sich so gerne am Wissen, auch in Sackgassen, festhält. Der Weg des Vergessen ist, in diesem Augenblick, der Weg zur Weisheit.

Je tiefer mein Herzatem mich führt, desto näher komme ich dem wahren lichtvollen Selbst. Atemzug um Atemzug, eingehüllt im liebevollen Licht, das aus der Quelle der lebendigen Weisheit entspringt. Jetzt erlaube ich mir die Gedankensackgasse zu verlassen und die Antworten zu leben, die schon lange in meinem Herzen gewartet haben.

Ich bin frei

durch den grauen Schleier des Novembers

sehe ich die lichtvolle Fülle des Lebens.

©MHecht

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